Mit Hilfe des Zentraldosierungsgerätes GEKA-DOS können flüssige Medien in exakt definierbaren Mengen aus einem zentralen Vorratstank abgepumpt und an bis zu zwölf verschiedene Verbraucherstationen (Sektoren) abgegeben werden. Die Dosierung erfolgt in programmierbaren, zyklisch wiederholbaren Zeitabständen durch Öffnen und Schließen von Magnetventilen (Stoßdosierung). Für jeden Sektor sind die Dosierzeiten (Starts) sowie die Dosierdauer individuell programmierbar.
Die automatische Auslösung der Dosiervorgänge wird durch die übergeordnete Steuereinheit MULTI-R vorgegeben und überwacht. Durch Zeitfensterzuteilung wird gleichzeitiges Öffnen mehrerer Magnetventile verhindert, wodurch förderdruckabhängige Volumenstromtoleranzen kompensiert werden. (Dosiergenauigkeit kleiner ± 2 %). Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit der manuellen Auslösung von Dosiervorgängen.
  Im Bedarfsfall kann während und nach einem Dosiervorgang für jeden Sektor ein zeitlich einstellbarer potentialfreier Hilfskontakt abgegriffen werden (Wechsler, 10 A). Dieser kann z. B. zum Aus- oder Einschalten einer Pumpe, eines Warnsignals oder zur "elektrischen Verriegelung" (z. B. Absalzsperre) verwendet werden.
Wird im Wirkstofftank ein bestimmtes Mindestvolumen unterschritten, so wird dies durch eine rote Kontroll-Leuchte an der Frontseite des Gerätes angezeigt. Zusätzlich steht ein potentialfreier 10 A-Schließerkontakt (Alarm II = Vorwarnung) zum Anschluß eines Warnsignals zur Verfügung.
Ist der Tank völlig entleert, wird die Stromzufuhr für die Membranpumpe unterbrochen, gleichzeitig schließt ein zweiter 10-A-Schließerkontakt (Alarmstufe I).
Vor jedem Dosiervorgang (Start) wird die Leitung zwischen Membran-Pumpe und Magnetventilen druckentlastet, indem das jeweilige Magnetventil bereits öffnet bevor die Pumpe sich einschaltet (Einschaltverzögerung einstellbar, empf. Wert: ca. 6 sec.).Hierdurch wird eine wesentliche Verlängerung der Pumpenstandzeit (Membrane) erreicht.
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